Wie oft haben Sie schon einen Blick auf das Armaturenbrett geworfen, um Ihre Geschwindigkeit zu überprüfen, oder auf Ihr Handy, um zu sehen, wo Sie abbiegen müssen? Und wie viele Sekunden haben Sie damit verschwendet, nach unten statt nach vorn zu schauen? Shoei und EyeLights haben beschlossen, dass diese Sekunden nicht länger verschwendet werden müssen. GT-Air 3 Smart ist der erster vollständig integrierter AR-Helm (Augmented Reality)Keine externen Bildschirme, keine Arme, nur ein Visier, das alles Notwendige in drei Metern Entfernung auf das Auge projiziert.
Geschwindigkeit, Navigation, Anrufe, Radar: Dank des Nano-OLED-Displays sind alle Informationen selbst bei hellem Sonnenlicht gut lesbar. Zugegeben, es ist recht teuer: 1.199 US-Dollar, doppelt so viel wie das Standardmodell. Aber (vielleicht) ist der Preis für Sicherheit genau dieser: nie wieder woanders hinzuschauen.
So funktioniert der Shoei AR-Helm
Die Partnerschaft zwischen Augenlichter, ein französisches Startup, das sich auf Augmented Reality für mobile Anwendungen spezialisiert hat, und Shoei, einer der japanischen Giganten im Helmsektor, hat etwas produziert, das bis gestern nur für Militärkämpfer bestimmt schien. Das System der dritten Generation Das von EyeLights entwickelte System projiziert wichtige Informationen direkt in das Sichtfeld des Piloten, etwa drei Meter entfernt.
Der Clou dieses AR-Helms liegt im in die Sonnenblende integrierten Nano-OLED-Mikroprojektor. Anstatt wie ältere Nachrüstsysteme einen Bildschirm vor dem rechten Auge anzubringen, nutzt der GT-Air 3 Smart die beschichtete Oberfläche der Sonnenblende, um Daten scheinbar in der Luft schweben zu lassen.
Reaktionszeiten um 32 % reduziert
Den bei der Nationales Astronomietreffen 2025 der Royal Astronomical Society in Durham, die AR-Helmtechnologie können die Reaktionszeiten um mehr als 32 % verkürzenEs ist ein bisschen so, als würde man auf das Armaturenbrett schauen und gleichzeitig die Augen auf die Straße richten: Nur dass man sich hier nicht entscheiden muss.
Das System beschränkt sich nicht auf das Display. Es umfasst auch ein universelle Gegensprechanlage mit unbegrenzter Reichweite, kompatibel mit allen Marken, Mikrofon mit aktiver Geräuschunterdrückung und Unterstützung für Siri und Google SprachassistentenAkku, Projektor, Lautsprecher, Mikrofon und Kabel sind vollständig in das Gehäuse integriert. Angegebene Akkulaufzeit: über 10 Stunden.
AR-Helm, der Preis der Sicherheit
Der GT-Air 3 Smart behält alle Sicherheitsmerkmale des Basismodells bei: Außenhülle Zielvorstellung (Advanced Integrated Matrix) Mehrschicht-Fußmatte, DOT- und ECE 22.06-zertifiziert, Gewicht ca. 1,77 kg. Das Smart-Modell wiegt aufgrund der integrierten Elektronik etwas mehr, die genauen Angaben dazu hat Shoei jedoch noch nicht veröffentlicht.
Vergleich mit der Konkurrenz? Das Sena Phantom kostet 499 US-Dollar, das Cardo Beyond GTS wie das GT-Air 3 Smart 1.199 US-Dollar. Beide bieten jedoch kein integriertes Full-HD-Display. Wer eine Weltneuheit erfindet, kann sich alles wünschen. Oder vielleicht auch nicht: Der Markt entscheidet immer.
Die Zukunft ist bereits in deinem Kopf.
Romain DuflotDer CEO von EyeLights kommentierte mit verständlicher Begeisterung:
„Diese Vereinbarung mit Shoei stellt den Höhepunkt unserer Vision und die Weiterentwicklung der Head-up-Display-Technologie für Motorradfahrer dar.“
Shoei hat die zeitlich befristete Exklusivität für die Markteinführung, aber andere Produktionsunternehmen haben bereits ihr Interesse bekundet.
Der Einsatz militärischer Jagdtechniken auf öffentlichen Straßen wirft die Frage auf: Ist das wirklich notwendig? Befürworter sagen: Schon die Beseitigung einer einzigen Sekunde Ablenkung kann ein Leben retten.Skeptiker entgegnen, dass zusätzliche Bildschirme vor den Augen neue Ablenkungen schaffen könnten. Wie bei AR-KontaktlinsenDie eigentliche Antwort wird erst kommen, wenn Tausende von Menschen es tatsächlich nutzen.
Der Smart GT-Air 3 wird ab der zweiten Jahreshälfte 2026 erhältlich sein. Bis dahin können wir weiterhin auf das Armaturenbrett schauen, uns aber langsam fragen, ob dieser Blick nach unten wirklich notwendig ist.